Alte Weisheiten


 

 

Bauernregeln März April

 

 

Soviel Nebel im März, so viel Fröste im Mai,

so viel Gewitter im Sommer

 

 

 

 

 

                                                         Osterregen bringt selten Segen,

                                                         Ostersonne - echte Wonne.

 

 

 

 

 

Wenn es an Kunigunden friert,

man es noch vierzig Nächte spürt.

             3. März

 

 

 

                                                          Ist es am Josephitag schön,

                                                          wird ein gutes Jahr man sehn.

                                                                        19. März

 

 

 

Wie das Wetter zum Frühlingsanfang,

ist es den ganzen Sommer lang

             21. März

 

 

 

                                               Wenns in die Ostertage regnet,

                                               ist die Erde den ganzen Sommer über durstig.

 

 

 

 

Wenn der Mond scheint hell im April,

schadet er der Baumblüte viel.

 

 

 

 

 

                                                   Ist Georgi warm und schön

                                                   folgt raues, nasses Wetter

                                                           23. April

 

 

 

wer an Sank Markus legt seine Bohnen,

dem wird ihr Anbau immer lohnen.

                      25. April

 

 

 

 

 

                                                    In der Walpurgisnacht Regen

                                                    sorgt für ein Jahr mit Segen

                                                                 30. April

 

 

 

100 jähriger Kalender


 März

 

Das Märzwetter beginnt rau und kalt, was schnell in Wärme umschlägt. Ein

Wechsel aus Regen und Wärme durchzieht den restlichen Monat

 

     Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz.

 

 

April

 

Ein verregneter April steht an. Rau und trüb zu Beginn, starker Regen und

Kälte folgen. Auch das Ende wird regnerisch.

 

    Mehr Regen als Sonnenschein, dann wirt`s im Juni trocken sein

 

 


 

Ostern

 

Ostern ist für Christen das höchste und älteste Fest im Kirchenjahr. Es wird gleichzeitig mit dem jüdischen Paschafest gefeiert und ist im Gegensatz zu Weihnachten ein beweglicher Feiertag, denn Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond.

Am Gründonnerstag, dem Tag vor Karfreitag, wird dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern gedacht. Karfreitag ist schließlich der Tag, der an die Kreuzigung Jesu erinnert. Ostersonntag ist der Tag, an dem das verlassene Grab Jesu gefunden wurde. Am Ostermontag wollen der Bibel zufolge zwei Jünger den Auferstandenen gesehen haben.

Das Osterfest kennt eine Fülle unterschiedlichsten Brauchtums, von Feuerrädern und Osterfeuern, von Osterwasser holen, Osterritten, Eiersingen und Eiertänzen, von Verbrennen des Ostermannes bis hin zum Aufpeitschen am Osterfeiertag und dem Eierfärben mit den Osternestern und dem Osterhasen. Der Osterhase steht wahrscheinlich als Ersatz für das Osterlamm. In Gebieten, in denen es keine Schafzucht gab, wurde das Lamm kurzerhand durch einen Hasen ersetzt. So fand der Hase Eingang in den Osterbrauch. Heute hat der profane Osterhase das traditionelle Osterlamm so gut wie abgelöst.