Alte Weisheiten


 

Bauernregeln November Dezember

 

 

 

 

Allerheilgen – Reif macht die Weihnacht starr und steif.

 

 

 

                                                        Bringt Hubertus Schnee und Eis,

                                                        bleibt`s den ganzen November weiß.

 

                                                                   3. November

 

 

 

Ist Sankt Martin trüb, wird der Winter lind und lieb,

ist es aber hell, macht es Eis gar schnell.

 

11. November

 

 

 

                                                               Sitzt im November fest das Laub,

                                                               wird der Winter hart das glaub.

 

 

 

Wenn im November die Sterne leuchten,

läßt dies auf bald viel Kälte deuten.

 

 

 

                                                                    Sankt Elisabeth sagt`s an,

                                                                    was der Winter für ein Mann

 

                                                                             19. November

 

 

 

Maria Opferung klar und hell macht den

Winter streng und ohne fehl.

 

               21. November

 

 

 

                                                Hat der November zum Donnern noch Mut,

                                                wird das nächste Jahr sehr gut.

 

 

 

Wie es um Katharina, trüb oder rein,

so wird auch der nächste Februar sein.

 

                    25. November

 

 

 

                                                                Wenn es friert auf Sankt Virgil,

                                                                der März noch Kälte viel.

 

                                                                           27. November

 

 

 

 

 

Fällt zu Eligius ein kalter Wintertag,

die Kälte wohl vier Monde dauern mag.

 

 

Dezember

 

 

 

Regnet es am Bibianatag, regnet`s

vierzig Tage und 1 Woche danach.

 

               2. Dezember

 

 

 

 

 

                                                               Geht Barbara in Klee,

                                                               kommt das Christkind im Schnee

 

                                                                            4.Dezember

 

 

 

Wenn der Nord zum Vollmond tost,

folgt ein langer harter Frost.

 

14. Dezember

 

 

 

                                                                  Ist Sankt Lazarus nackt und bar,

                                                                  gibt es einen gelinden Februar.

 

                                                                                    17. Dezember

 

 

 

Ist die Christnacht hell und klar,

folgt ein höchst gesegnetes Jahr.

 

 

 

                                                     Haben`s die Unschuldigen Kinder kalt,

                                                     so weicht der Frost noch nicht so bald.

 

                                                                      28. Dezember

 

 

 

Gefriert`s zu Silvester in Berg und Tal,

ist`s dieses Jahr das letzte Mal.

 

 

 

 


100 jähriger Kalender

 November

 

 

 

 

Das Novemberwetter wechselt immer wieder durch. Die Kälte wird schnell von Regen begleitet. Doch auf Regen folgt auch wieder Sonnenschein.

 

 

Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein

 

 

 

Dezember

 

 

 

Im Dezember gibt es den ersten Schnee, doch darauf folgt bald Regen. Sonne und Regen wechseln sich bis zur Monatsmitte ab und danach wird es kälter.

 

 

 

              So kalt wie im Dezember, so heiß wird`s im Juni

 


Ereignistage

 

 

 

Advent

 

 

Der Begriff Advent kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Ankunft. Die Adventszeit ist auf Weihnachten ausgerichtet, auf die Geburt Jesu. Im Christentum wird Advent seit dem 5. Jahrhundert gefeiert. Erst Papst Gregor der Große legte Adventszeit auf die vier Sonntage vor Weihnachten fest. Altem Volksglauben nach haben Träume an den vier Adventssonntagen ganz besondere Bedeutung. Kündigen sie doch in ihren TraumbotSchaften an, was die nächsten vier Quartale des Jahres an Ereignissen bringen werden.

 

 

 

Heiliger Nikolaus

 

 

 

Der heilige Nikolaus lebte Anfang des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in

Kleinasien. Er verteilte sein Hab und Gut an Arme und führte ein einfaches Leben. Vor allem kümmerte er sich um Kinder und beschenkte sie. Früher wurde der Heilige Nikolaus auch Spekulator genannt, der in geistliche Betrachtung Versunkene. Da das Gebäck ihn oft auf seinem Schimmel zeigte, soll sich sein Beiname - Spekulatius – darauf übertragen haben. Zu seinen Ehren wird vielerorts am 6.Dezember der Nikolaustag gefeiert

 

Als sein mürrischer Gehilfe gilt Knecht Ruprecht. Besonders in nördlichen und

mittleren Regionen Deutschlands ist er der Begleiter des Nikolaus. Er darf böse Kinder sogar in seinen Sack stecken. Knecht Ruprecht geht zurück auf fiktive Kinder Schreck Figuren im Mittelalter, mit denen Kinder zum Gehorsam erzogen werden sollten.

 

Auch eine Schreckgestalt ist der Krampus, der eher im Süden Deutschlands den Nikolaus begleitet. Er entwickelte sich etwa ab Mitte des 17. Jahrhunderts aus einem Einkehrbrauch : Der Nikolaus lobt und beschenkt, der Krampus jedoch bestraft unartige Kinder.

 

Der Pelzemärtel ist ein freundlicher Gabenbringer. Vor allem in Franken und

 Süddeutschland verteilt er am 11. November Geschenke. Sein Ursprung geht

 zurück auf die Reformation und damit auf die Protestanten. Sie lehnten die

 katholische Heiligenverehrung und damit auch den Nikolaus ab.

 

Der 11. November wird in vielen Regionen Deutschlands als Martinstag gefeiert.Die legende berichtet, dass ST. Martin von Tours bei einem Ritt in kalter Winternacht seinen Mantel für einen Bettler teilte. Viele alte Bräuche stehen mit der Legende in Verbindung – wie das Martinssingen, die Sankt – Martins – Umzüge mit Laternen und sogar die Martinsgans