Alte Weisheiten


 

 

Bauernregeln Juli August

 

 

 

 

 

Regen am Sankt – Ulrich – Tag , (4. Juli)

macht die Birnen stichig und mad.

 

 

 

                                                               Jacobi (25.Juli) klar und rein,

                                                               wird`s Christfest frostig sein.

 

 

 

Wenn Ende Juli schon die Schwalben ziehen,

sie vor baldiger Kälte fliehen.

 

 

 

                                                      Wenn im Juli die Ameisen eifrig tragen,

                                                      sie einen frühen Winter ansagen.

 

 

 

Wenn die Ameisen aufwerfen am Annentag,

(26. Juni) ein harter Winter kommen mag.

 

 

 

                                                  Juli trocken, August naß füllt dem Bauer

                                                  Scheuer und Faß.

 

 

 

Wie das Wetter, wenn der Hundsstern aufgeht,

so wird s bleiben, bis er untergeht.

 

(23.07. - 23.08.)

 

 

 

                                                                  Fällt kein Tau im Julius,

                                                                  Regen man erwarten muss.

 

 

 

 

 

 

 

August

 

 

 

Ist`s von St. Petri bis St. Laurent heiß,

bleibt der Winter lange weiß.

(01. – 10. August)

 

 

 

                                                        Blühen im August die Frühlingsblumen,

                                                        bedeutet es einen gelinden Winter.

 

 

 

Der Nordwind ist ein rauer Vetter,

im August sorg er für beständig Wetter.

 

 

 

                                                  Augustsonne, die schon am Morgen brennt,

                                                  nimmt am Nachmittag kein gutes End`.

 

 

 

Regnet es am Laurenzitag (10. August),

gibt es eine Mäuseplag.

 

 

 

                                                              Im August der Morgenregen wird

                                                               vor Mittag noch sich legen.

 

 

 

Fängt der August mit Hitze an,

bleibt sehr lang die Schlitterbahn.

 

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                                                        Um Bernhard (20. August) starker

                                                        Morgengrau hält den Himmel lange blau

 

 

 

Bleiben die Störche nach Bartholomä (24. 08.),

tut der nächste Winter weh.

 

 

                                                     Wenn`s im August nicht viel regne

                                                     mit viel Schnee der Winter uns dann segnet.

 

 

 

Wie der August heuer war,

wird sein der nächste Februar.

 

 

 

                                                                Augustregen wirkt wie Gift,

                                                               wenn er die reifenden Trauben trifft.

 

 

 


100 jähriger Kalender


 

 

Juli

 

Eine große andauernde Hitze begleitet den Juli. Vom 5. bis 22. regnet es jedoch immer wieder .Warm bleibt es aber trotzdem bis zum Schluss.

 

 

Im Juli warmer Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein.

 

 

 

August

 

 

Der August ähnelt dem Juli. Er beginnt mit großer Hitze. Darauf folgt dann ein zwei-wöchendlicher Regen. Der 19. bringt Wärme die bis zum Ende bleibt

 

 

Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn.

 

 

 

 


 

 

Hudstage

 

 

Am 23.Juli beginnen die Hundstage, die erst am 23. August wieder enden.

In diese Zeitspanne steht die Sonne in der Nähe des Hundesternes, der

Auch Sirius genannt wird. Die Hundstage sind als die heißesten Tage im

Jahr bekannt.

 

 

Mariä Himmelfahrt

 

 

Mit Mariä Himmelfahrt am 15. August erreicht der Sommer seinen Höhepunkt. Im bäuerlichen Leben wurde an diesem Tag die harte Erntezeit noch einmal für einen Tag unterbrochen. In der Kirche wurde die Kräuterweihe vollzogen. Nach der Weihe der Kräuterbüschel werden diese sorgfältig hinter dem Kreuz aufbewahrt. Zieht ein Gewitter auf, so werden einige der dürren Blumen und Stängel genommen, mit Weihwasser befeuchtet und auf den Küchenherd gelegt. Nun werden alle Fenster und Türen geschlossen, damit der Rauch, der von den Kräutern aufsteigt, nicht ins Freie entweicht, sondern sich im Haus gut ausbreiten kann. Nach alter Überlieferung waren auf diese Weise Haus und Feld vor Unwetterschäden geschützt.