Tipp´s und Trick´s


 

Mai, Juni

 

Radischen halten sich einige Tage im Kühlschrank frisch, wenn man das Laub abdreht.

Staubgefäße von Lilien färben stark ab, deshalb nicht so dicht an Gardinen oder auf ein Tischtuch stellen.

Wo Ameisen stören, kann man sie erst einmal mit starken Düften vergrämen: Beträufel Nester und Ameisenstraßen mit Lavendelöl, Essig oder Zitronensaft.

Unkraut zwischen Steinplatten entfernt man schnell und umweltfreundlich mit kochendem Salzwasser.

Erdbeeren immer erst waschen und dann putzen, sonst saugen sie zu viel Wasser auf und werden matschig.

Schattenrasen schneidet man nicht tiefer als 6 - 7 cm, weil dort die Gräser jeden Millimeter Blattmasse brauchen, um genug Licht einzufangen.

Rosen lieben warme und sonnige Standorte. Abstrahlende Hitze z.B. von Mauern, sollte vermieden werden. Sandige Böden müssen mit Lehm-, Ton oder aber Kompostanteilen sowie mit organischen Düngen verbessert werde

An heißen Tagen gießt man Kübelpflanzen am besten mit abgestandenen, warmen Wasser, so bekommen sie keinen Kälteschock durch zu kühles Gießwasser.

Wegen ihrer guten Wirkung gegen Rheuma und Gicht heißen die schwarzen Johannes- beeren im Volksmund auch Gichtbeeren.

Die kleinen Erdhäufchen von Regenwürmern, die vor allem bei Regenwetter den Rasen verunzieren, sollen uns nicht aufregen. Wenn wir sie auseinanderharken, verbessern wir die Bodenqualität.

 

 

 


 

Erdflöhe auf Radieschen

 

 

Kleine Löcher auf den Blättern verraten es sofort: Hier waren Erdflöhe am Werk. Diese kleinen Blattkäfer befallen vor allem Vertreter der Kreuzblütler, zu denen die Radieschen gehören. Besonders gehäuft treten sie bei warmen und trockener Witterung auf. Deshalb empfiehlt es sich, Radieschen schon so früh wie möglich zu säen und regelmäßig zu gießen. Spätere Sommer-aussaaten sollte man mit einem Insektenschutznetz abdecken.

 

 

 

 

Flieder richtig schneiden

 

Der Flieder ist eine alte Bauerngartenpflanze und gehört nach wie vor zu den beliebtesten Blütensträuchern. Seine Blütenknospen sitzen meist paarweise an den Enden der im Vorjahr gebildeten Zweige und öffnen sich je nach Region von Ende April bis Mitte Mai. Anfang Juni ist es mit der duftenden Pracht in der Regel vorbei und die eingetrockneten Blütenstände sind nicht mehr besonders ansehnlich. Wer sich daran stört, kann die verwelkten Blütenkerzen gleich nach der Blüte mit der Gartenschere entfernen. Schneiden Sie diese heraus, ohne die jungen, noch weichen Triebe zu verletzen, die dicht unterhalb der Blütenstände ausgetrieben sind – sie tragen bereits die Blütenknospen für die nächste Saison.

Die älteren Äste vergreisen aber mit der Zeit und die Seitenzweige im Kroneninneren sterben nach und nach ab. Das führt dazu, dass die Sträucher mit den Jahren von innen heraus verkahlen und im äußeren Kronenbereich relativ stark verästelt sind. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, sollten Sie nach der Blüte jeden dritten Blütentrieb etwas stärker zurückschneiden und entweder auf einen bereits vorhandenen Seitentrieb oder auf ein Auge ableiten. Auch stärkere Rückschnitte bis ins zweijährige Holz sind möglich. Tipp: Schneiden Sie einfach zur Blütezeit regelmäßig ein paar Sträuße für die Vase ab – damit vermeiden Sie automatisch die Vergreisung und Verkahlung der Krone.

Der Flieder verträgt auch einen kräftigen Verjüngungsschnitt, allerdings sollten Sie diesen auf einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren verteilen. So vermeiden Sie, dass die Blüte für ein paar Jahre ganz ausfällt. Schneiden Sie jeweils im zeitigen Frühjahr ein Drittel bis die Hälfte der Hauptäste auf unterschiedlichen Höhen – etwa von Kniehöhe bis dicht über dem Bodenniveau – ab. Sie treiben im Lauf der Saison mit zahlreichen neuen Trieben wieder aus, von denen Sie im nächsten Frühjahr jeweils nur zwei bis drei kräftige, gut verteilte Exemplare stehen lassen. Diese werden wiederum eingekürzt, damit sie kräftiger werden und sich gut verzweigen.

 

Erziehungsschnitt für junge Flieder

 

Wenn Sie einen neuen Flieder gekauft haben, sollten Sie gleich beim Pflanzen im Frühjahr oder Herbst alle abgeknickten und schwachen Triebe entfernen und die Haupttriebe um jeweils etwa ein Drittel bis die Hälfte einkürzen. Sie müssen dann zwar im ersten Jahr auf die Blüte verzichten, aber dafür bauen sich die jungen Sträucher von unten schön buschig auf und werden im Alter dann umso prächtiger.

 

Zwerg-Flieder schneiden

 

Niedrige Flieder-Arten wie zum Beispiel der Zwerg-Duftflieder (Syringa meyeri ‘Palibin’) oder der Koreanische Flieder (Syringa patula ‘Miss Kim’) unterscheiden sich im Wuchs deutlich vom Edel-Flieder. Sie werden meist nur 1,5 bis 2 Meter hoch und bilden eine sehr dichte, buschige Krone. Diesen Arten bekommt ein Auslichtungsschnitt gleich nach der Blüte recht gut. Man schneidet im etwa dreijährigen Turnus jeweils die ältesten Äste dicht über dem Boden ab.

 


Was ist noch zu tun!


Mai

 

Wenn nun alles blüht und wächst, ist der Mai vor allem der Monat der Pflege. Die Erdbeerbeete sollten aufgelockert und von Unkraut befreit werden. Überhaupt sollten die Gemüsebeete gejätet werden. Die frisch gesetzten Pflanzen regelmäßig gegossen werden.

Nach den Eisheiligen können Bohnen, Kürbisse, Tomaten, Paprika, Gurken, Knollensellerie, Kohlrabi, Melonen und Zucchini ins Freie gepflanzt und Spätkartoffeln gesteckt werden. Gesät werden nun auch Mangold, Spinat, Karotten, rote Bete, Grünkohl, Radieschen und Rettich.

 

Juni

 

Mitte Juni Gemüse, die lange im Beet stehen wie Rosenkohl, Knollensellerie, Grünkohl oder Lauch jetzt pflanzen. Zu Johanni (24. Juni) hört man mit dem ernten von Rhabarber auf, weil die Stängel danach viel Oxalsäure einlagern. Die Pflanze soll auch nicht weiter geschwächt werden. Blüten ausbrechen, auch wenn sie imposant sind. Sobald es warm wird, lohnt es sich, frischen Grasschnitt 3 - 5 cm dick als Verdunstungs- schutz zwischen die Gemüsereihen und Obststräucher zu streuen.

Nach der Blüte die Ranken der Weinreben auf 5 - 8 Blatt hinter der letzten Traube zurückschneiden.

Wer die alten Blüten von Stauden ausschneidet, fördert eine zweite Blüte. Auch bei Flieder, Weigelien und Schmetterlingsflieder Verblühtes abschneiden.