Tipp´s und Trick´s


                                                                                             03.05.2021

 Mai, Juni

 

 

Radischen halten sich einige Tage im Kühlschrank frisch, wenn man das Laub abdreht.

 

Staubgefäße von Lilien färben stark ab, deshalb nicht so dicht an Gardinen oder auf ein Tischtuch stellen.

 

Wo Ameisen stören, kann man sie erst einmal mit starken Düften vergrämen: Beträufel Nester und Ameisenstraßen mit Lavendelöl, Essig oder Zitronensaft.

 

Unkraut zwischen Steinplatten entfernt man schnell und umweltfreundlich mit kochendem Salzwasser.

 

Erdbeeren immer erst waschen und dann putzen, sonst saugen sie zu viel Wasser auf und werden matschig.

 

Schattenrasen schneidet man nicht tiefer als 6 - 7 cm, weil dort die Gräser jeden Millimeter Blattmasse brauchen, um genug Licht einzufangen.

 

Rosen lieben warme und sonnige Standorte. Abstrahlende Hitze z.B. von Mauern, sollte vermieden werden. Sandige Böden müssen mit Lehm-, Ton oder aber Kompostanteilen sowie mit organischen Düngen verbessert werde

 

An heißen Tagen gießt man Kübelpflanzen am besten mit abgestandenen, warmen Wasser, so bekommen sie keinen Kälteschock durch zu kühles Gießwasser.

 

Wegen ihrer guten Wirkung gegen Rheuma und Gicht heißen die schwarzen Johannes- beeren im Volksmund auch Gichtbeeren.

 

Die kleinen Erdhäufchen von Regenwürmern, die vor allem bei Regenwetter den Rasen verunzieren, sollen uns nicht aufregen. Wenn wir sie auseinanderharken, verbessern wir die Bodenqualität.

 

 

 

 


 

Dauerkultur Rhabarber

 

Wenn man einen Rhabarber in seinen Garten pflanzt, ist das schon fast eine Entscheidung fürs Leben. Denn Rhabarber ist eine ausgesprochene Dauerkultur. Einmal gepflanzt, kann er jahrelang am selben Ort bleiben. Erst nach rund zehn Jahren ist es nötig, die Pflanze zu teilen und an einen anderen Standort zu setzen. Grundsätzlich bevorzugt Rhabarber lockere, feuchte, humus- und nährstoffreiche Böden. Er liebt Sonne, kann aber auch im Halbschatten überleben. Je weniger Licht er bekommt, desto dünner bleiben jedoch die Blattstiele. Zudem benötigt er ausreichend Platz, um sich entfalten zu können. Je nach Sorte kann man gut 1qm Beetfläche einplanen.

 

Weitere Pflege

 

Das größte Wachstum findet von April bis Juni statt. In dieser Zeit sollte man vor allem für ausreichend Wasser sorgen. Denn bei Wassermangel in den entscheidenden Monaten bildet der Rhabarber das ganze Jahr über nur wenig Zuwachs. Nährstoffe kann man im zeitigen Frühjahr in Form von Kompost oder Hornspäne verabreichen. Dasselbe sollte man auch noch einmal nach der letzen Ernte im Juni tun.

Sollten sich Blütenansätze zeigen, muß man diese umgehend herausbrechen, da sie das vegetative Wachstum schwächen. Ab Oktober werden die Blätter gelb, ziehen ein und die Pflanze geht in die Winterruhe. Jetzt braucht sie keine besondere Pflege mehr und auch keinen Winterschutz, da sie extrem frosthart ist.

Rhabarber ist sehr robust und widerstandsfähig gegen Krankheiten. Bei feuchtem Wetter können gelegentlich Blattfleckenpilze auftreten. Sofern man die betroffenen Blätter rechtzeitig entfernt, steht einer guten Ernte nicht im Wege.

 

 


 

Johannisbeergallmilben

 

 

An schwarzen Johannisbeeren findet man im zeitigen Frühjahr oftmals angeschwollene Knospen. Die treiben nicht oder nur schwach aus, vertrocknen oder fallen später ganz ab.

 

Verursacher sind Gallmilben. Bei mäßigem Vorkommen reicht es, befallene Triebe auszu-schneiden oder die Rundknospen auszubrechen. Bei stark befallenen Pflanzen, die noch verjüngungsfähig sind, hilft nur noch ein radikaler Rückschnitt im ausgehenden Winter.

 

Überalterte, stark befallende Johannisbeeren sind dagegen komplett zu roden. Anfallendes Schnittholz und Rundknospen sollten sie sorgfältig beseitigen. Bei einer Neupflanzung unbedingt auf milbenfreies Pflanzgut (Kennzeichen ohne vergrößerte Rundknospen) achten.

 

Empfehlenswerte, weniger anfällige Sorten sind z. B. Titania, Ometa und Bona

 

 

 

Pflege und Pflanztipps für Erdbeeren

 

 

 

Für die Erdbeeren ist das sonnigste Beet im Garten am günstigsten. Allerdings ist zu beachten, dass bei einer Neupflanzung ein regelmäßiger Standortwechsel vorgenommen werden sollte. Erdbeeren dürfen maximal alle vier Jahre auf der gleichen Fläche angebaut werden. Nach dem dritten Standjahr ist bei Erdbeeren mit starken Ertragsrückgang zu rechnen. Erdbeeren gedeihen auf allen normalen Böden, die frei von Staunässe sind. Als ursprüngliche Waldpflanze bevorzugt sie jedoch einen lockeren und humosen Boden, der z. B. durch zusätzliche Kompostgaben geschaffen werden kann.

 

Bei allen Erdbeerpflanzen ist darauf zu achten, dass nicht zu tief gepflanzt wird. Die Ballenoberfläche (bei getopfter) Ware) muß mit der Erdoberfläche abschließen. Wichtig ist ebenfalls, dass die Wurzeln (bei ungetopfter Ware) nicht eingekürzt werden und gerade in die Erde gelangen. Die Pflanzen gut andrücken und angießen. In jedem Fall muß sich das Herz jeder Pflanze kurz über der Erdoberfläche befinden und frei liegen. Pflanzabstände von Reihe zu Reihe 60 – 70 cm und  25 – 30 cm Abstand der Pflanzen in der Reihe werden empfohlen.

 

Zur Nährstoffversorgung von Erdbeeren sollte ein Spezialdünger für Beerenobst verwendet werden. Von diesem werden in den Jahren nach der Pflanzung vor dem Blattaustrieb 50g und bei der beginnenden Blütenbildung weitere 30g pro m/2 ausgebracht. Nach der Ernte etwa im Juli, werden nochmals 50g pro m/2 flach in den Boden eingearbeitet

 

Um saubere Früchte ernten zu können, kann man im Frühjahr Stroh, Rindenmulch Holzwolle oder auch grobe Hobelspäne zwischen den Reihen ausbringen. Eine solche Abdeckung verhindert ebenfalls eine rasche Verdunstung der Boden- feuchtigkeit und wirkt sich infolgedessen wachstumsfördernd aus. Erdbeeren sind sowohl Flach- als auch Tiefwurzler. Die Zwischenräume der Reihen sollten darum niemals gegraben, sondern nur flach gehackt werden. Nach der Ernte beginnen die Pflanzen Ranken zu bilden. Diese entfernt man am besten so bald wie möglich. Nicht abgetrennte Ranken entziehen der Mutterpflanze Nährstoffe, was sich im nächsten Jahr  ertragsmindernd  auswirkt. Um vor allem Grauschimmel zu verhindern, kann zur Zeit der Blüte ein zugelassenes Pflanzenspritzmittel gespritzt werden.  Sollten die Blätter einmal extrem von Pilzen befallen sein, kann das Laub bis auf die Herzknospen entfernt werden.  Wer will kann die abgetrennten Ranke wieder für die Neubepflanzung verwenden.

 

 

 

Beliebte Sorten sind  Senga Sengana, Annanas – Erdbeeren White Dream (weiße

 

Früchte), Sweet Mary oder Klettererdbeere Mountainstar

 

 


Was ist noch zu tun!


 Mai

 

Wenn nun alles blüht und wächst, ist der Mai vor allem der Monat der Pflege.

 

Die Erdbeerbeete sollten aufgelockert und von Unkraut befreit werden. Überhaupt

 

Sollten die Gemüsebeete gejätet werden. Die frisch gesetzten Pflanzen regelmäßig gegossen werden.

 

Nach den Eisheiligen können Bohnen, Kürbisse, Tomaten, Paprika, Gurken, Knollensellerie, Kohlrabi, Melonen und Zucchini ins Freie gepflanzt und Spätkartoffeln gesteckt werden. Gesät werden nun auch Mangold, Spinat, Karotten, rote Bete, Grünkohl, Radieschen und Rettich.

 

 

 Juni

 

 

Mitte Juni Gemüse, die lange im Beet stehen wie Rosenkohl, Knollensellerie, Grünkohl oder Lauch jetzt pflanzen.

 

Zu Johanni (24. Juni) hört man mit dem ernten von Rhabarber auf, weil die Stängel danach viel Oxalsäure einlagern. Die Pflanze soll auch nicht weiter geschwächt werden. Blüten ausbrechen, auch wenn sie imposant sind.

 

Sobald es warm wird, lohnt es sich, frischen Grasschnitt 3 - 5 cm dick als Verdunstungsschutz zwischen die Gemüsereihen und Obststräucher zu streuen.

 

Nach der Blüte die Ranken der Weinreben auf 5 - 8 Blatt hinter der letzten Traube zurückschneiden.

 

Wer die alten Blüten von Stauden ausschneidet, fördert eine zweite Blüte. Auch bei Flieder, Weigelien und Schmetterlingsflieder Verblühtes abschneiden.