Tipp´s und Trick´s


 

September Oktober

 

Bei Obstfliegen in der Küche ganz einfach eine Zitrone aufschneiden und Gewürznelken ins Fruchtfleisch stecken. Die Frucht lockt die Fliegen an, und die Inhaltstoffe der Nelken töten sie ab.

 

Die beim Rutenschnitt reichlich jetzt anfallenden Himbeerblätter trocknet man, um daraus Tee zu bereiten. Am besten mit getrockneten Erdbeer- und Johannisbeerblätter mischen.

 

Abgestandenes Mineralwasser kann man gut zum Gießen von Zimmerpflanzen verwenden. Die Mineralien und Spurenelemente fördern das Pflanzenwachstum.

 

Das gerbsäurehaltige Walnusslaub verrottet schneller, wenn man stickstoffhaltigen Dünger auf 1m/2 feuchtes Laub, 1,5 kg Hornspäne oder 1 kg schwefelsaures Ammoniak gibt.

 

Wo es eben möglich ist, läßt man das Laub unter Bäumen und Sträuchern liegen. Es bildet dort eine natürliche Mulchschicht und gibt den Wurzeln einen guten Winterschutz.

 

Kürbisse halten länger frisch, wenn wir sie nach dem Aushöhlen mit Essigwasser spülen, denn das hält Schimmel länger fern. Von außen mit Haarspray schützen.

 

Wenn man die Kerngehäuse von Äpfeln mit den Kernen auskocht, erhält man so viel Pektin, dass man auf Gelierzucker oder Gelatine verzichten kann.

 

 

 

 


 

 

Blumenzwiebeln für die Herbst – Pflanzung

 

 

 

Nicht immer hat man sofort Zeit oder auch den nötigen Platz im Garten, wenn die bestellten Blumenzwiebeln geliefert werden. Zum Glück lassen sich die meisten Arten und Sorten an einem luftigen, kühlen und trockenen Ort problemlos bis weit In den November hinein lagern.

Besondere Anforderungen an den Boden stellen diese nicht, in der Regel kommen Sie mit jedem Gartenboden gut zurecht. Nur extrem trockene und schwere, zu Staunässe neigende Böden mögen die Herbst – Blumenzwiebeln nicht. Auf jeden Fall sollte der Boden gut durchgearbeitet und trocken sein.

Die Mehrzahl der Herbst – Blumenzwiebeln ist absolut winterhart und blüht jedes Jahr aufs Neue. Manche verwildern sogar und bilden mit den Jahren wahre Blüten-Teppiche. Es gibt aber auch einige Arten wie die hohen Gartentulpen, bei denen die Blühfreudigkeit rasch nachlässt. Bei diesen Arten ist eine jährliche Neupflanzung zu empfehlen.

Für das setzen von Blumenzwiebeln in Töpfen, Kübeln oder Schalen gilt die Regel:

Je größer die Zwiebel und um so höher die Pflanze, desto größer muß der Topf sein. Auf jeden Fall eine gute, nährstoffreiche Blumenerde verwenden und mit einer Schicht aus Tonscherben oder Blähton für guten Wasserabzug sorgen. Die Töpfe überwintert man besser an einem kühlen, geschützten Platz und stellt sie dann wieder nach draußen, sobald sich imdie ersten Blätter zeigen. zeitigen Frühjahr.

 

Tulpen

 

Keine Zwiebelblume bietet mehr Auswahl als Tulpen. Grob unterscheidet man zwischen Botanischen Tulpen ( auch Wildtulpen) und Garten Tulpen.

Allen Botanischen Tulpen gemeinsam ist die Winterhärte und dass sie jedes Jahr auf Neue blühen. Dafür nach der Blüte einmal mit Dünger für Blumenzwiebeln düngen und, bis sich die Blätter im späten Frühjahr einziehen, möglichst ungestört wachsen lassen. Die meisten höher wachsenden Garten Tulpen wie Triumpf-, Papageien-, Darwin- oder die gefüllt blühenden Tulpen sind zwar ebenfalls winterhart aber die Blühfreudigkeit lässt schon im zweiten Jahr rasch nach. Deshalb diese

Tulpen lieber jedes Jahr neu pflanzen.

Tulpenzwiebeln können bis zum Ende des Herbstes ca. 10 -15 cm tief an einen sonnigen bis halbschattigen Ort mit lockeren, gut wasserdurchlässigen Boden gepflanzt werden. Eine Düngung im zeitigen Frühjahr, sobald sich die ersten Blätter zeigen, fördert eine kräftige und langanhaltende Blüte.

 

 

Hyazinthen

 

Die zwiebeln können bis zum Ende des Herbstes ca. 15 cm tief gepflanzt werden. Sie benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Platz und einen während Blüte und Blattwachstum gleichmäßig feuchten Boden. Sie sind langlebig und winterhart, nach der Blüte den verwelkten Blütenstiel abbrechen, einmal düngen und bis zum Frühsommer wachsen lassen. Das Berühren der Zwiebel kann Hautreizungen hervorrufen. Gegebenenfalls Handschuhe tragen

 

 

Krokusse

 

Die großblumigen Garten – Krokusse und die frühblühenden Botanischen Krokusse gehören einfach zum Frühling dazu. Alle Krokusse lieben einen im Frühjahr feuchten und im Sommer eher trockenen Standort in voller Sonne oder auch im Halbschatten  unter Laubgehölze. Die Knollen werden bis zum Ende des Herbstes ca. 5 – 10 cm tief gepflanzt. Dabei stets zu kleinen Gruppen zusammenpflanzen. Krokusse sind winterhart. Ein wenig düngen nach der Blüte sorg für neues Blühen in nächsten Jahr

 

 

Narzissen

 

 

 

Sie sind das absolute Frühlingssymbol im Garten. Die meisten Narzissen sind robust sowie winterhart und blühen jedes Jahr aufs Neue. Lediglich die Jonquilla-, Tazetta- und die Triandrus-Narzissen sind ein wenig empfindlicher und benötigen einen leichten Winterschutz. Die Zwiebeln werden ab dem Spätsommer ca 15 – 20 cm tief gepflanzt. Narzissen fühlen sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen mit nicht zu stauender Nässe neigenden Böden am wohlsten. Nach der Blüte einmal düngen und bis das Laub zu welken beginnt, ungestört wachsen lassen.

 

 

 

Schneeglöckchen

 

 

 

Noch im Winter läuten die Schneeglöckchen mit ihrer frühen Blüte das neue Gartenjahr ein. Sie sind winterhart, anspruchslos und breiten sich an sonnigen bis halbschattigen Plätzen mit lockeren, nicht zu stauender Nässe neigenden Gartenboden rasch aus. Am besten pflanzt man die kleinen Zwiebeln ca. 5 cm tief zu kleinen Tuffs zusammen. Vorher die Pflanzstelle spatentief lockern. Nach der Blüte, bis sich die Blätter im späten Frühjahr einziehen, ungestört wachsen lassen.

 


Was ist noch zu tun!


 

September

 

Nun können Spätkartoffeln, Lauch, Speisemais, Weiskohl und Bohnen geerntet werden. Wenn Brombeeren und Himbeeren geerntet sind, können die Stauden gelichtet und geteilt werden.

Leimringe um die Stämme von Obstbäumen legen, um die Weibchen des Frostspanners abzufangen.

Kräuter kappen und teilen. Oregano, Zitronenmelisse, Bergbohnenkraut und Minze schneidet man nach der Blüte bis auf Handbreite zurück. Ältere Pflanzen teilt man. Immergrüne Hecken schneidet man jetzt am besten. Nadelgehölze und robuste immergrüne Gehölze kann man jetzt gut pflanzen.

Achtung Kohlweißlinge. Die Raupen aus dem Kohl absammeln, sie fressen ihm die Blätter vom Kopf. Rhabarber pflanzen oder umpflanzen, damit der Stock noch vor dem Winter neue Wurzeln bildet.

Äpfel und Birnen sollten etwa ein bis zwei Wochen vor der Reife geerntet werden. Dann lagert man das Obst möglich in einen kühlen, dunklen Raum.

 

 

Oktober

 

 

Nun ist es Zeit, die Balkonkästen und Blumenkübel auszuleeren und die Kübelpflanzen ins Haus oder den Keller zu bringen, wo sie in Ruhe überwintern können.

Noch nicht abgeerntetes Gemüse mit einer Folie vor eventuellen Nachtfrösten schützen. Wurzeln und Knollen wie z.B. Möhren, rote Beete oder Sellerie dürfen im Beet noch weiter wachsen, bis Frostwetter sich einstellt. Beim Gemüse einlagern darauf achten, dass nur gesunde Wurzeln, Knollen und Kohlköpfe eingelagert werden, denn Schimmel und Fäulnis breiten sich schnell aus. Vor dem Einlagern nicht die Früchte waschen.

Blumenzwiebeln setzen. In den Rasen passen Krokus, Schneeglöckchen und Winterling. Die höheren Tulpen und Narzissen kommen in die Blumenbeete. Mitte Oktober kann mit dem Pflanzen von Obstbäumen begonnen werden. Äpfel, Kirschen und Pflaumen gehen im Herbst gut an und überstehen kalte Winter, auch wenn sie noch jung sind.

 Ist der Rasen sehr hoch, sollte noch einmal gemäht werden, damit im Winter keine Fäulnis an der Grasnabe entsteht. Auch in Winter brauchen die Pflanzen und Gehölze Wasser. Daher sollte man noch vor dem ersten Bodenfrost, alles noch einmal wässern.