Tipp´s und Trick´s


März April

 

Zeigen sich an Stauden die ersten frischen Triebe, sollte Abgestorbenes aus dem Vorjahr entfernt werden.

Hängekätzchenweiden und Mandelbäumchen schneidet man direkt nach der Blüte bis auf wenige Knospen zurück. So bilden sich kräftige Neutriebe, die nächstes Jahr erneut blühen.

Wenn der Rasen wieder zum Leben erwacht, also grün ist, vertikutieren wir ihn. Einmal pro Jahr reicht aus. Danach wird sofort gedüngt, damit die Gräser die entstandenen Lücken wieder schließen können.

Sonnenblumen fördern das Wachstum aller Gemüse. Die niedrige Sorte Teddybär z.B. eignet sich besonders als Begleiter für Buschbohnen, Erbsen und Fenchel.

 


Dünger im Garten

 

Das Thema „Düngen“ ist für viele Hobbygärtner leider immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Warum eigentlich? Zur Grundversorgung unserer Gartenpflanzen reicht es nämlich vollkommen, mit Volldünger

 

komplett zu düngen. Er ist auf die Bedürfnisse der meisten Pflanzen abgestimmt.

 

Wer seine Fruchtgehölze und Gemüse noch etwas „mehr füttern“ möchte, versorgt sie mit kalibetonten  Dünger, Blütenpflanzen lieben

 

phosphorhaltige Dünger, während Gemüse, Blattpflanzen und Gräser mehr Stickstoff verlangen. Düngemittel in denen alle Nährstoffe bereits  in den richtigen Verhältnissen enthalten sind, sind einfach anzuwenden.

 

Es ist nur wichtig, dass man sich an die Dosieranweisungen hält. Viel hilft nicht immer viel.

 

 

 

 

Pockenmilben an Weinreben

 

 

 

Bei einem Pockenmilbenbefall bilden sich schon im Frühjahr mit dem Blatttaustrieb gelblich grüne, pockenartige Erhebungen auf den Blattoberseiten. Bei blauen Rebsorten können die Pocken auch rötlich gefärbt sein. Unter den Blättern entsteht ein dichter, weißer Filz, der sich im Spätsommer rötlich färbt. Die Pockenbildung und das Wachstum des Haarfilzes werden durch ein Sekret ausgelöst, das die Milben bei ihrer Saugtätigkeit abgeben. Die Mikroskopisch kleinen Tiere leben bis in den Spätsommer in dem dichten Filz und ziehen sich dann zum überwintern unter die Knospenschuppen zurück.

 

Mit deutlichen Ertragseinbußen ist bei Pockenmilbenbefall nur bei sehr hohem Befallsdruck zu rechnen, denn dann werden neben den Blättern  auch die Blütenstände der Rebe befallen. Damit sich der Befall im nächsten Jahr nicht ausbreitet, ist es ratsam, stark befallene Blätter zu entfernen. Gegen die Pockenmilben ist im Haushalt kein Pflanzenschutzmittel zugelassen.

 

 

 

 


Was ist noch zu tun!


 

 März April

 

Im März Mulch von den Beeten abräumen, darunter verstecken sich kleine Schnecken. Ohne Schutz fallen sie dem Frost oder Fressfeinden schneller zum Opfer.

Wenn die Apfelbäume blühen, ist der Boden warm genug, so dass Grassamen gut keimen und wir neuen Rasen aussäen können.

Im April den Komposthaufen umsetzen - sobald Mieten und Haufen etwas abgetrocknet sind. Dann kann man auch den verrotten Kompost durchsieben und auf die Gemüsebeete, Staudenbeete und unter Gehölze verteilen. 2 Liter pro m/2, also eine 2 mm dicke Schicht, reichen aus, im Gemüsebeet etwas mehr.

Mitte April Brombeeren zurück schneiden. Erfrorene Triebe nimmt man bis ins gesunde Holz zurück. Seitentriebe kürzt man auf zwei Augen ein. Etwas Kompost tut den Pflanzen gut.

Alte Stauden, die nicht mehr so üppig blühen, bringt man schnell auf Trab, indem man sie ausgräbt, zerschneidet und dann faustgroße Teilstücke in neuer Erde einsetzt.

Mitte April können Spinat, Rettich, Radieschen, rote Bete, Zwiebeln, Mangold, Karotten und Lauch im Freien ausgesät werden. Auch die Kartoffeln werden jetzt gesteckt und Gewürzkräuter ausgesät. Unter Glas können Tomaten Zucchini, Bohnen, Brokkoli und Paprika ausgesät werden.

Eventuell muß man den Rasen noch einmal vertikutieren und die vom Winter angesammelte Nässe ableiten.