Tipp´s und Trick´s


 

 

November Dezember

 

 

Leimringe gegen den Frostspanner wieder von den Bäumen entfernen und mit dem Hausmüll entsorgen, denn oft legen die Weibchen, die sich im Leimring Verfangen haben, an Ort und Stelle die Eier ab.

 

 

Bei Frost die Rasenflächen im Garten nach möglichst nicht betreten. An den Bruchstellen der Halme können nämlich Krankheitskeime eindringen.

 

 

Kalkränder an Tontöpfen verschwinden, wenn man sie mit Essig-Wasser abreibt.

 

 

Wenn die Hecke geschnitten werden muß, dann sollte das vor März

passiert sein, schreibt das Naturschutzgesetz vor, weil dann die ersten

Vögel brüten.

 

 

Zweimal im Jahr blühende Clematis – hybriden wie z.B. Königskind,

Multi Blue, Nelly Moser, The President und Josephine, schneidet man

Mitte Februar um etwa ein Drittel zurück.

 

 

 

Rindenmulch besteht aus naturbelassener, zerkleinerter Nadelholzrinde. Vor dem Ausbringen düngt man mit Hornspänen (Stickstoff), da bei der Zersetzung der Rinde dem Boden wichtige Nährstoffe entzogen werden.

 

 


 

 

 

 

Gartentipps für die Wintermonate

 

 

 

An trockenen und einigermaßen frostfreien Tagen können wir mit dem Schnitt der Ziergehölze beginnen. Es dürfen jetzt aber nur die „Sommerblüher“, die Gehölze, die nach dem Flieder blühen, geschnitten werden.

Die Ziergehölze, die früher oder mit dem Flieder blühen, werden erst nach ihrer Blüte beschnitten. Beim Schnitt ist darauf zu achten, dass nur

abgestorbene und überalterte Zweige, die nicht mehr so richtig blühen wollen, relativ weit unten entfernt werden. Somit entsteht Platz für junge, blühfreudige Triebe. Auch Sträucher, die in den Himmel gewachsen sind oder den Gartenweg blockieren. Man schneidet die störenden Äste entweder dort ab, wo sie aus einer Gabelung herauswachsen, oder man nimmt sie gleich dicht über den Boden weg. Es ist auf jeden Fall besser, Ziersträucher alle paar Jahre kräftig zu verjüngen, als jährlich ein bisschen an ihren Zweigen herumzuschnippeln. Das führt zu dem berühmten Rundkugelschnitt wie bei einer übergroßen Buchskugel. Die allermeisten Sträucher mögen das aber

gar nicht und blühen dann nicht ordentlich.

Beerenobst Ende Februar schneiden; gerade Stachelbeeren treiben früh aus, vorher sollten die Sträucher ausgelichtet sein.

Nadelgehölze können nun auch in Form gebracht werden. Dabei sollte

beachtet werden dass keine Aststümpfe stehen bleiben. Es sollte immer

in einer Astgabel geschnitten werden.

 

 

 

Johannisbeergallmilben

 

 

 

An schwarzen Johannisbeeren findet man im zeitigen Frühjahr oftmals angeschwollene Knospen. Die treiben nicht oder nur schwach aus, vertrocknen oder fallen später ganz ab. Verursacher sind Gallmilben. Bei mäßigem Vorkommen reicht es, befallene Triebe auszu-schneiden oder die Rundknospen auszubrechen. Bei stark befallenen Pflanzen, die noch verjüngungsfähig sind, hilft nur noch ein radikaler Rückschnitt im ausgehenden Winter. Überalterte, stark befallende Johannisbeeren sind dagegen komplett zu roden. Anfallendes Schnittholz und Rundknospen sollten sie sorgfältig beseitigen. Bei einer Neupflanzung unbedingt auf milbenfreies Pflanzgut (Kennzeichen ohne vergrößerte Rundknospen) achten.

 

Empfehlenswerte, weniger anfällige Sorten sind z. B. Titania, Ometa und Bona

 


Was ist noch zu tun!


 

 

Aprikosen und Pfirsichbäume mit Fungiziden und/ oder Stärkungsmitteln

vorbeugend gegen die Kräuselkrankheit behandeln. Bei feuchtem Wetter

befällt der Pilz die Knospen ab Mitte Januar.

 

 

Der Kompost kann umgesetzt werden, sobald der Haufen nicht mehr gefroren ist. Fertiger Humus kann nun durchgesiebt werden, denn er wird in einigen Wochen für die Gemüsebeete und die Frühjahrspflanzung benötigt.

 

 

 

Keimproben bei älterem Saatgut auf feuchtem Küchenkrepp machen. Gehen im Warmen innerhalb von 14 Tagen weniger als die Hälfte der Samen auf, lohnt die Aussaat nicht.

 

 

 

Laubdecken und Reisig aufschütteln. Nach dem Schnee tut es allen Pflanzen gut, wenn der gepresste Winterschutz luftiger wird.